Kultur- & Kunstkreis Ditzingen e.V.

Ausstellungen - Rückblick

Barbara Fauser

5. Januar

- 11. Januar

Barbara Fauser wird 80! Das möchten wir feiern – und zwar mit Kunst, Begegnungen und einem Glas auf ihr außergewöhnliches künstlerisches Lebenswerk.
Liebe Mitglieder,

Barbara Fauser wird 80!

Das möchten wir feiern – und zwar mit Kunst, Begegnungen und einem Glas auf ihr außergewöhnliches künstlerisches Lebenswerk.
Herzlich laden wir Sie ein zur Ausstellung mit Werken aus den vergangenen Jahrzehnten ihres Schaffens.
Die Vernissage mit kleiner Geburtstagsfeier findet statt am Montag, den 5. Januar 2026 um 11:00 Uhr in der Städtischen Galerie am Laien in Ditzingen.
Bringen Sie gerne Ihre Partnerin oder Ihren Partner mit und stoßen Sie gemeinsam mit uns auf Barbara Fauser an – auf ihr Leben, ihre Kunst und diesen besonderen Geburtstag.
Die Ausstellung ist vom 5. Januar bis 11. Januar 2026 zu sehen.
Mit lieben Grüßen,
Katrin Groshaupt
Kultur- und Kunstkreis Ditzingen e.V.

Claude Martinet, Isabelle Braemer, D. Lefebvre – Wasser und Natur

31. Oktober

- 7. Dezember

Die Künstler Claude Martinet, Isabelle Braemer und D. Lefebvre aus unserer Partnerstadt Rillieux-la-Pape präsentieren ihre Werke zum Thema Wasser und Natur. Die Künstler:innen werden anwesend sein und freuen sich auf interessante Gespräche und ein Wiedersehen mit Ihnen.

Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, die kulturelle Partnerschaft zwischen unseren Städten zu erleben.

Bringen Sie Ihre Freunde und Bekannte gerne mit – wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Noah Boucard – Valium

30. September

- 26. Oktober

Aus autobiografischem Material heraus legt Noah Boucard, Studierender an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, das Intime offen und macht es in seiner Arbeit sichtbar. Das Spannungsfeld zwischen persönlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Betrachtung bildet dabei einen zentralen Kern seines Schaffens.

Die Ausstellung „Valium“ vereint unterschiedliche künstlerische Medien, darunter Malerei und Literatur, zu einem vielschichtigen Dialog, in dem psychische Belastungsgrenzen und Beziehungsdynamiken ungeschönt, roh und authentisch Gestalt annehmen – Werke, die Realitäten abbilden und tief in Themen blicken, die nach außen oft verborgen bleiben. Die Ausstellung stellt die gleichnamige Textsammlung „Valium“ in den Mittelpunkt, die an Noah Boucards erste rein literarische Arbeit „Lithium“ anknüpft.

Rabbit, Robots & Rabatts

27. Juni

- 10. August

Eine Ausstellung von Valo Valentino in der Galerie am Laien, Ditzingen

Ein silbernes Peugeot-Cabrio steht verlassen auf dem Rathausplatz – fast wie gestrandet.

Die Fenster abgedunkelt, die Frontscheibe überzogen mit einer Konstruktion aus Spiegeln und Lin-

sen: ein begehbares Kaleidoskop, das Erinnerungen reflektiert – an Orte, die nicht mehr existieren,

an ein Atelier, das abgerissen wurde, aber in KI-generierter Musik weiterzittert.

Ein Kabel – wie ein Nabelstrang oder wie ein ideelles Verlängerungskabel – führt vom Wagen in

Richtung Galerie. Wer diesem Strompfad folgt, wird nicht mit Elektrizität, sondern mit einer Irritation

belohnt:

Dort, inmitten der stillen Räume der Galerie am Laien, sitzt ein lebendiger weißer Riesenhase.

Er frisst Grünzeug, als sei nichts. Doch alles ist.

Der Hase ist kein Tier. Er ist Wächter, Fragment, Gedanke.

Er taucht auf – real, dann in Stein. Dann als Schatten. Dann als Datenpunkt.

Valentino hat ihn in Marmor geschlagen – aber nicht vollständig. Er durchdringt Wände, erscheint

zersetzt, als habe er die Regeln der Statik überwunden.

Er ist Schrödingers Kaninchen, eine Art quantenphysikalisches Totemtier, das zwischen Dimensio-

nen oszilliert – mal beobachtet, mal Beobachter.

Die Ausstellung bewegt sich zwischen taktiler Bildhauerei, digitaler Simulation und performativer

Präsenz.

Vorstudien zur Anatomie des Hasen werden zur Geste des Lernens: in Zeichnung, in Workshop, in

Wiederholung.

So wird der Besucher selbst Teil eines Experiments:

Wo endet das Reale? Wo beginnt die Vorstellung?

Und kann man ein Stück davon kaufen – mit oder ohne Rabatt?

Rabbit, Robots & Rabatte ist eine Raumverwerfung, eine Erinnerungsmaschine, ein absurdes Tage-

buch der Transformation.

Der Hase ist das Zentrum – aber er ist auch die Fluchtlinie.

Alle gezeigten Objekte sind Unikate – Marmorarbeiten, Studien, KI-Artefakte.

Einige von ihnen sind käuflich. Und manchmal gibt es auch Rabatt.